Das Problem Spanien: Zehn unl ngst erschienene B cher

In der modernen spanischen Kultur gibt es einen To-pos, demzufolge die Spanier die einzigen Europäer sind, die sich beharrlich die Frage nach sich selber stellen, ohne jemals eine Antwort zu finden. Indes ist dies ganz so sicher nicht: Weder sind wir, die Spanier, die einzigen, die sich ständig nach ihrer Identität fragen (Franzosen oder Deutsche tun dies mit der gleichen Beharrlichkeit), noch haben wir keine Antworten ge-funden – vielleicht waren es derer gar zu viele. Sicher ist dagegen, daß ein guter Teil der spanischen Kultur sich um das ,Problem Spanien’ dreht; ein Problem, dessen Ursprung auf einen nicht immer klar verstan-denen, aber in der Wirklichkeit leicht erkennbaren geschichtlichen Weg zurückgeht: Eine Nation, die aus einem Kreuzzug in ihrem eigenen Territorium entstanden war, die beim Anbruch der Moderne das größte Reich der Epoche formte, beginnt in dem Maße an Kraft zu verlieren, in dem diese Moderne fortschreitet – und dies hauptsächlich, weil Spanien sich nicht ganz den modernen Stanzen eines National-staates anzupassen schien. Die kollektive spanische Identität wurde somit zum Problem.

Im Verlaufe des Jahres 1998 wurde der hundertste Jahrestag eines Ereignisses begangen, das sich auf diese kollektive Identität traumatisch ausgewirkt hat – das ,Desaster’ von 1898, als die Krone ihre letzten Besitzungen verlor. Ganz allgemein kann gesagt wer-den, daß jenes Trauma, das das nationale Bewußtsein über Jahrzehnte hinweg geprägt hat, inzwischen überwunden ist. Jedoch gedachte man im selben Jahr 1998 auch eines anderen bedeutenden Ereignisses – man feierte den zwanzigsten Jahrestag der Verfas sung von 1978, des Ecksteins des spanischen Über-gangs (transición) zur Demokratie. Und dieser Jahrestag wurde zu einem Zeitpunkt begangen, als sich die Debatte über das kollektive spanische Bewußtsein intensivierte; schließlich schuf die Ver-fassung nicht nur die Grundlagen der politischen Demokratisierung Spaniens, sondern führte auch zur Schaffung eines neuen, bislang unbekannten Modells der Territorialgestaltung: des Status der Autonomen Gemeinschaften, der den Regionen sehr weitrei-chende Kompetenzen im Bereich der Selbstverwal-tung verleiht. Jedoch scheint dieses Modell durch gewisse Forderungen der nationalistischen Parteien in Frage gestellt worden zu sein, die in zwei dieser Regionen die Regierungsgewalt innehaben. Und in der Tat: Wenn man heute in Spanien den Begriff, nationalistisch’ verwendet, bezieht man sich nicht auf jene, die die spanische Idee verherrlichen, son-dern auf jene, die die baskische oder katalanische Volkszugehörigkeit hochhalten: Es gibt keinen Natio-nalismus außer dem ,Nationalismus der Peripherie’. Und gerade diese Frage hat sich im Verlaufe des Jahres 1998 zur großen nationalen Debatte ent-wickelt.

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La guerra de Ucrania y el declive de Europa

El mundo ha cambiado. Hace veinte, veinticinco años, Europa era el centro del mundo y el resto de países admiraban el éxito de la UE y del euro. Pero eso ha dejado de ser así.

Europa, en el actual mundo multipolar de geometría variable, ya estaba en declive como cinco años antes de la guerra de Ucrania. Pero esta guerra ha acelerado ese declive hasta niveles que ni el más pesimista de los analistas hubiese podido imaginar hace diez y no digamos quince años.

Las consecuencias de la guerra de Ucrania son y serán mucho mayores de lo que nadie podía haber previsto. Sobre todo para la decadente y desorientada Europa. Los movimientos tectónicos que causará y está causando esta guerra son innegables.

Es un hecho: la guerra de Ucrania ha hundido a Europa. La guerra, y sus pésimos políticos: los peores de toda su historia. Veamos por qué.

I. Europa, derrotada

  1. Europa ha perdido, junto con la OTAN, la guerra de Ucrania. Los miles de millones malgastados en enviar armas a Ucrania no han impedido el dominio de las tropas rusas en una lenta guerra de desgaste en la que Rusia seguirá avanzando. Y gran parte de esos miles de millones enviados a Kiev han acabado en bolsillos de corruptos políticos ucranianos, y muchas de las armas en manos de terroristas en otros lugares del planeta.
  2. Pudo firmarse una paz en Estambul en 2022 al principio de la guerra, en abril de 2022. Pero, con el beneplácito europeo, Boris Johnson , enviado por Biden, viajó a Kiev para cargarse el acuerdo al que rusos y ucranianos habían llegado en Turquía. Argumentación occidental: “podéis ganar la guerra y os daremos armas y ayuda; no firméis la paz”. Resultado: un millón de muertos ucranianos y rusos en una guerra que nunca debiera haberse producido y que podría haberse parado. Y encima pierden la guerra. Colosal dislate.
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